Vitamin D3

Vitamin D3 Inhaltsverzeichnis

Vitamine sind die Pfeiler unserer Gesundheit. Einige Vitamine bildet unser Körper selbst. Andere müssen wir über die Nahrung aufnehmen. In dem folgenden Beitrag beschäftigen wir uns ausführlich mit dem Vitamin D3, seinen Funktionen für den Körper und der Wirkung, die es auf unsere Gesundheit hat.

Was ist Vitamin D3?

Das Vitamin D3 gilt als Power-Vitamin für die Immunabwehr, die Vitalität und die Knochen. Es ist dafür verantwortlich, dass sich die Knochen stark bzw. normal entwickeln. Bei einem dauerhaften Vitaminmangel drohen zum Beispiel für Kinder die Rachitis oder bei Erwachsenen eine Knochenerweichung. Laut dem Robert-Koch-Institutes ist das Vitamin D ein übergeordneter Begriff für eine fettlösliche Vitamingruppe, zu dem Vitamin D2 und Vitamin D3 gehören.

Vitamin D3 steht gleichbedeutend für Cholecalciferol oder Calciol. Es ist die wichtigste physiologische Form des Vitamin D. Der Körper bildet das Vitamin mithilfe der UVB-Strahlung. In der Nahrung kommt das Vitamin in fettigem Fisch vor. Es übernimmt im Körper die Funktionen eines Prohormons und wird über die Zwischenstufe des Calcidiols in die wirksame Form des Hormons Calcitriol umgewandelt.

Wie bildet der Körper Vitamin D3?

Der Mensch deckt den Großteil des Bedarfs durch die Sonnenstrahlung in der Haut. In diesem Zusammenhang ist von der Biosynthese und von Vitamin D3 die Rede. Per Definition gehören die Vitamine zu den Substanzen, die der Körper nicht vollständig herstellen kann, aber zum Leben benötigt. Die Vorstufen des Vitamin D3 werden im Körper produziert. Zu der Vorstufe Provitamin z-Dehydrocholestrol benötigst du Sonnenlicht für die Synthese.

Das Vitamin D3 wird mit dem Vitamin-D-bindenden Protein durch das Blut hin zur Leber transportiert. Einer der wichtigsten Ausgangsstoffe ist Cholesterin. Daraus werden in der Leber die Vorstufe, das Pro-Vitamin D3, gebildet. Das gelangt mithilfe des Vitamin-D-bindenden Proteins über das Blut zur Haut, wo es mit den UVB-Strahlen 290 bis 320 nm des Prävitamins D3 bildet. 

Es handelt sich um eine wenig stabile Zwischenstufe. Erst unter dem Einfluss der Körperwärme wandelt sich das Prävitamin D3 in Cholecalciferol, womit das Vitamin D3 gemeint ist. Mit zunehmendem Alter verschlechtert sich die Syntheseleistung der Leber, sodass Vitamin D über die Nahrung in den Stoffwechsel einfließt. In diesem Zusammenhang erreicht die Absorptionsrate durchschnittlich 80 %. Der Körper speichert das Vitamin im Fettgewebe und in der Skelettmuskulatur.

Welche Folgen hat ein Vitamin-D3-Mangel?

Gerade in der kalten Jahreszeit mangelt es an Sonnenstrahlen und es kann zu einem Mangel an Vitamin D kommen. Entweder der Körper bezieht die fehlenden Vitamine aus seinen Reserven oder es kann auf lange Sicht gesehen zu negativen Begleiterscheinungen, wie zum Beispiel einem schwächelnden Immunsystem. Oder warum müssen wir uns im Winter vornehmlich vor Erkältungen und Virusinfektionen schützen? Du solltest in jedem Fall dafür sorgen, dass über das ganze Jahr hinweg deine Vitaminspeicher gefüllt sind, ohne eine Überdosierung zu riskieren.

Der Mangel an Vitamin D3 kann gesundheitsgefährdende Folgen für den Körper haben. So ist der Körper ohne Vitamin D nicht mehr in der Lage, Calcium aus der Nahrung zu ziehen. Er wird versuchen, auf die Körperreserven zurückzugreifen, indem er zum Beispiel Calcium aus den Knochen herauslöst. Das kann auf lange Sicht zu einer Demineralisierung der Knochen führen. Kein Wunder, dass dem Vitamin D3 wichtige Aufgaben im Knochenaufbau zukommt.

Zugleich beeinflusst das Vitamin D den Stoffwechsel der Zellen und ist von daher im gesamten Körper aktiv. Es ist lebenslang am Erhalt und Aufbau der Knochen beteiligt und übernimmt wichtige Schlüsselfunktionen in der Absorption von Calcium, der Regulation des Parathormonspiegels und der Mineralisierung der Knochen. Zugleich ermöglicht es die Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit und der Kräftereserven.

Wie kann ich den Tagesbedarf an Vitamin D3 decken?

Die natürlichen Nahrungsmittel und Quellen für Vitamin D3 von VitaValley oder Natura Vitalis sind begrenzt. Wenn überhaupt kommt dieser Mikronährstoff in fettem Fisch, wie in Hering, Lachs, Aal und Makrele vor. Auf 100 g sind zum Beispiel 4 Mikrogramm Vitamin D in der Makrele enthalten und 2,9 Mikrogramm in einem Hühnerei. 100 g Champignons beinhalten 1,9 Mikrogramm Vitamin D.
Um die erforderliche Menge für den Körper einzunehmen, müssten wir schon sehr große Mengen essen, wie zum Beispiel 400 g Gramm fetthaltigen Fisch oder 16 bis 20 Eier. Die meisten Menschen in Mitteleuropa verfügen nicht über die ausreichende Sonnenexposition über das Jahr hinweg. Auch die niedrige Lebensmitteldosierung von Vitamin D würde nicht vollständig ausreichen. Von daher ist es ratsam, zu ausgewählten und natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln zugreifen.